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A TRIP TO IBOLAND

Gebäude

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Vielleicht nirgendwo anders auf der Erde gibt es so viele unvollendete Gebäude. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass jedes zehnte Haus unvollendet ist und auch nicht den Anschein macht in nächster Zeit komplettiert zu werden. In manchem Raum, der vielleicht mal ein Schlafzimmer werden sollte, kann man mittlerweile Bananen ernten.

Traditionell sind die Häuser aus Lehm gebaut. In ihnen ist es auch bei hohen Temperaturen angenehm kühl. Heutzutage sind die meisten Häuser jedoch gemauert oder aus Stahlbeton und entsprechend warm im Inneren. Lehmhütten findet man nur noch vereinzelt in den Dörfern.

Wenn man grad frisch aus Europa angekommen ist, so erschrecken die vielen Hütten, die am Straßenrand stehen. Teilweise sehen sie aus wie eine Bude, die Kinder aus Schrott zusammengebastelt haben. Mir ist nicht ganz klar, ob sie nur als Sonnenschutz zum Verkauf von Waren genutzt werden, oder ob auch manch armer Mensch in ihnen übernachtet. Nach einiger Zeit hat man sich jedoch an den Anblick gewöhnt.

Wohlhabendere Menschen umgeben ihr Haus hingegen mit einer hohen Mauer, die entweder mit Stacheln oder mit Stacheldraht bewehrt ist. Zugang zu einem solchen ummauerten Grundstück erhält man durch ein hohes Tor. Wer es sich leisten kann, hat auch noch eine Wache, die das Tor bei Bedarf öffnet. Da es sehr viele arme Menschen in Nigeria gibt, soll die Mauer vor Übergriffen und Dieben schützen. Dementsprechend sind auch die Fenster in aller Regel vergittert.

Wenn man jedoch ein willkommener Gast ist, so darf man die Wohnung gern betreten und befindet sich nach Durchschreiten der Eingangstür sogleich im Wohnzimmer. Dort steht dann zumeist eine Sitzgarnitur und in einer Ecke ein Fernseher und eine Musikanlage. Nebendran steht ein Esstisch und befindet sich die Küche. Oft haben die Schlafzimmer ein eignes Bad. Prinzipiell erinnert mich der Wohnungsschnitt an den Stil us-amerikanischer Wohnungen, wie man sie aus dem TV kennt.


Aba

Wohnzimmer

Hütten

Fanshop

Moschee

Calabar

Mauern

Strom

Lehmhaus

Haus

Gräber

Toreinfahrt

Wasserversorgung