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A TRIP TO IBOLAND

Geld

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Die nigerianische Währung ist der Niara und der ist den Ibos sehr wichtig. Man könnte gar den Eindruck gewinnen, er ist ihnen wichtiger als Gott. Da es keine elektronischen Zahlungsmittel gibt, wird meist alles bar bezahlt, wodurch das Geld auch immer im Vordergrund steht. Der Staat erhebt kaum Steuern oder sonstige Sozialversicherungsbeiträge. Er hält sich aus der Lebens- und Zukunftssicherung weitestgehend raus. Wo das Individuum nicht weiter kommt, hilft deshalb traditionell die Familie aus.

Bei Festlichkeiten wird kein geringer Teil der Zeit dazu aufgewendet Spenden einzutreiben. Im Gegensatz zu Deutschland, wo in der Regel im Verborgenen gespendet wird, wird bei den Ibos die Spendensumme und der Spender laut genannt.

Zu Hochzeitsfeiern oder anderen Jubiläen ist es üblich das die Feiernden und deren Angehörige tanzen. Währenddessen treten männliche Gäste an die Tanzenden heran und bewerfen sie mit Banknoten (Münzen sind praktisch wertlos) oder stecken es ihnen an die Kleidung. Diese Traditionen sind nicht zuletzt daran schuld, dass 2 Jahre alte Geldscheine schon wie Kompost aussehen.


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