·························································································································

A TRIP TO IBOLAND

Frauen

·························································································································

Frauen sind bei den Ibos immer noch nicht gleichberechtigt zum Mann. Sie können in einigen Berufen zwar Karriere machen, es wird dennoch von ihnen erwartet, dass sie sich auch um den Haushalt kümmern. Bei einer traditionellen Familiengröße von 7 Kindern stellt das keine geringe Herausforderung da. Auf Zeremonien werden zuerst die Gäste bewirtet, dann dürfen die Männer essen und schließlich die Frauen. Möchte Nigeria sich weiter entwickeln wird es aber auch nicht umhin kommen, den Frauen gleiche Rechte einzuräumen, um ihr ganzes Potenzial nutzen zu können.

Bisher sind die Männer vor allem auf die Schönheit ihrer Frauen stolz - und schön sind sie, ohne Zweifel. Sie sind schlank und trainiert. Das Tragen von schweren Wassereimern und anderen Lasten - nicht selten auf dem Kopf, so wie man es in Afrika erwartet - führen zu einer guten Körperhaltung und sportiver Statur. Die großen Hüte verstehe ich deshalb auch als eine Abstraktion der Schalen und Geräte, die sonst auf dem Kopf getragen werden.

Die Frauen legen viel Wert auf ihr äußeres und tragen gern bunte Kleider und großen Schmuck, was mit ihrer dunklen Haut wunderbare Kontraste bildet. Ich bemerkte, dass sie meist nicht so gern die Hand geben, wie ihre männlichen Landsleute. Ich vermute das liegt daran, da sie wissen, wie selten sich die nigerianischen Männer die Hände waschen und was sie so alles anfassen. Vielleicht sind sie auch einfach nur schüchtern. Wie auch immer, möchte man unbedingt ihre Hand schütteln, so werden sie, wenngleich lustlos, die Hand reichen.


Mädchen

Viola

Tanzen

Mädchen

Tanzen

Polizistin

Agnes

Brennholz

Versammlung